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Peppa.Pig.Adventskalender.

Peppa.Pig.Adventskalender.

9.

November, 2018

Peppa Pig Adventskalender

werbung

[DIY Peppa Kalender]

Da haben wir aber Schwein gehabt, dass es Peppa Pig gibt… dieses Scheinchen ist niedlich, witzig, lehrreich und begeistert unsere Kinder.

Max darf auch Peppa schauen, denn diese kurzen Serien sind völlig in Ordnung auch für kleine Mäuse.

Peppa Spielzeug haben wir bisher noch nicht, aber das ändert sich diesen Advent, wir haben einen „Peppa Pig Adventskalender“ gebastelt im Zusammenarbeit mit SuperRTL und MyToys.

 

Da die Nachfrage so groß war, kommt hier die Bastelanleitung für euch!

Ihr braucht dazu:

– 24 Peppa Geschenke
– Eine alte Holzkiste, einen Karton oder einen Korb
– Geschenkpapier und Papiertüten
– Peppa Pig Weihnachstmotive
– Pinke und rosa Pappe, Wackelaugen und selbstklebende Pads
– Schere und Klebestift

Und so geht’s:

Ihr scheidet aus der rosa Pappe die Nase und die Ohren aus und aus der pinken Pappe die Basis, die Wangen und den Mund. Nutzt dazu am besten die Vorlage. (siehe unten | rechte Maustaste – Bild kopieren – in Word einfügen – ausdrucken)

Wenn ihr wollt, könnt ihr die Teile mit Klebepads zusammen kleben um einen 3D Effekt zu erhalten oder ihr nutzt einen Klebestift.
Peppas Gesicht ist fast fertig, jetzt fehlen nur noch die beweglichen Augen.

Wir haben Peppa´s Gesicht mit Resten der Vorlage von hinten an einen Seegraskorb gegen geklebt.
Ich mag diese Körbe einfach, da man sie anschließend prima für das Spielzeug weiter verwenden kann.

Nun schneidet ihr die Motive mit den Zahlen aus und klebt sie auf die Papiertüten. Seid sorgfältig, dann könnt ihr sie nächstes Jahr wieder verwenden.
Mein Tip für den Inhalt der Tüten: sucht nach Peppa Pig Spielsachen, die ihr auseinander nehmen könnt. So könnt ihr ein Spielzeug auf mehrere Tage verteilen, so bleibt es spannend und es landet nicht in jedem „Türchen“ ein riesen Geschenk.

Bei uns gibt es am 6./23. Und 24.12. etwas Größeres… der 23. da dort Papa Geburtstag hat und wir dachten, dass eine Peppa Weihnachts DVD noch eine schöne Einstimmung wäre auf den folgenden Tag.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln und noch mehr Spaß den Kids beim Entdecken zuzuschauen 

Eure Miriamnadine.

ps: Es gibt noch ein tolles Gewinnspiel… kleine Peppa Pig Fans haben die Chance, eines von 15 saustarken Produktpaketen zu gewinnen. Und wer richtig viel Schwein hat, gewinnt eine Reise inkl. zwei Übernachtungen für bis zu vier Personen ins Peppa Pig Land im Heide Park.
HIER geht´s zum Gewinnspiel!

Less-Plastic-Project

Less-Plastic-Project

10

September, 2018

Das Plastik Projekt

enthält Werbelinks:

Less Waste (Zero Waste bekommen wir nicht hin und es ist aktuell auch nicht unser Ziel)… ein Wort das nach Verzicht schreit, man hat das Gefühl nie wieder etwas kaufen zu dürfen.

Überlegt man mal, was für einen Berg an Müll man nach den Einkaufen zuhause rumliegen hat.
Genau das ist uns auf den Nerv gegangen!
Man hat fast so viel Müll, wie man Produkte eingekauft hat, da kann doch was nicht stimmen.

Ganz besonders haben wir angefangen uns mit Themen wie Müllvermeidung und Minimalismus auseinander zu setzen, als wir einen Bericht über Plastik durch Zufall im Fernsehen geschaut haben.

Es ist so verrückt wie unfassbar viele Tonnen an Plastik in unseren Weltmeeren herum schwimmen und an den Stränden zu finden sind.

Das ist ja nicht das Einzige, die Kosmetik und Reinigungsmittel Firmen nutzten Microplastik für die Reinigungsverbesserung und u.a. als Peeling und Co.

Der Witz an der Sache ist der, am Ende landet dieser ganze Quatsch bei uns.
Fische leben im Meer, sie fressen die Plastikteilchen die zT im Fischfleisch nachgewiesen wurden und wer isst die Fische.
( 96% der verendeten Eissturmvögel an der Nordseeküste hatten Plastik im Magen. )

Zudem heften sich an Plastikteile Schadstoffe und Gifte an, die in die Meere gelangt sind, und diese wiederum sind in 1.000.000 Konzentration an den Teilchen gemessen worden.

Auch in unserem Trinkwasser aus der Leitung sind in etwa 60 Nanopartikel und in Wasser aus PET Flaschen etwa 120 Nanopartikel enthalten. Noch mehr werden es, wenn Plastik einer Temperatur von ca 30 Grad ausgesetzt ist, da beginnt Plastik sich zu zersetzen. Was im Übrigen bei einer PET Flasche etwa 450 Jahre !!! dauert.

Nun, ich könnte noch ewig so weiter machen. 😀 Merkt man kaum, dass ich mich da reingelesen hab :P.
Was aber denke ich jeder zugeben muss, das Thema gibt’s nicht erst seit gestern.
Supermärkte und Co haben die Tüten weitestgehend von den Kassen entfernt. Unverpackt-Läden werden langsam aber stetig mehr und Zeitungen und Medien berichten darüber.

Zuhause

Wir können nicht auf einmal alles Plastik dieser Welt verschwinden lassen, aber wir können etwas dagegen tun.

Für uns stand als erste auf der Liste, alle Plastik Produkte aus oder von denen wir essen oder trinken verschwinden zu lassen.
Erstens, weil wir gelernt haben, dass diese Produkte sich während ihrer Lebensdauer abnutzen und somit immer etwas im Essen landet.
Das Kunststoff-Schneidebrett (bei dem man anhand der Kratzer genau sieht, wieviel schon in Salaten und Co gelandet ist), die Kunststoff French-Press, das rostige Sieb, die Plastik Aufbewahrungsdosen, Kochlöffel, Plastikmessbecher, Plastik-Trichter, Schaber, Frischhaltefolie und Strohhalme
( – davon werden jeden Tag Milliarden weggeworfen, so viele um alle 24 Stunden 1000 Schulbusse zu füllen)
und und und… man sollte nur mal mit offenen Augen durch die Küche laufen.

Von den ganzen in Plastik verpackten Lebensmitteln fang ich ganz nicht erst an.

Wir haben also alles an Plastik vor geholt und leicht schockiert festgestellt, wie viel Mist wir da haben.
Noch dazu kam einen unüberschaubare Menge an Lebensmitteln im Speiseschrank, der voll mit in Plastik verpackten Linsen, Kaffee, Reis, Bohnen und Co war.
Davon war die Hälfte schon abgelaufen oder nur noch eine Hand voll drin.

Als haben wir angefangen alles auszutauschen und überlegt, wie wir es in Zukunft vermeiden können. ( die aussortieren Dinge sind in den Second Hand gewandert)

Für uns war es wichtig, nur Dinge zu kaufen, die qualitativ so gut sind, dass sie lange und verlässlich halten. Grade im Küchenbereich verwendet man Dosen und Co ja ständig, da sollte es die ständige Reinigung und Nutzung aushalten.

Wir haben einen Bioladen im Nachbarort entdeckt, der Gemüse lose anbietet und viel selbst anbaut, dort kann man sich auch den Käse direkt in seine Glasschale legen lassen und ebenso wie Gummibären. (nur für Max natürlich 😀 )

Auch viele Weinflaschen und alle Milchprodukte in Glasbehältern sind in Pfandflaschen und können wieder abgegeben werden.

Für Eier, Butter , Nudeln und gelegentlich Fleisch kaufen wir beim Bauern ein. Aber dort gibt es leider nicht alles lose.
Diesen, ich nenne es mal Einkaufs-Luxus, haben nicht alle. Viele müssen, aus welchen Gründen auch immer, bei großen Discountern einkaufen.

Aber auch dafür gibt es Tipps:
– Kauft nur was auf den Einkaufszettel steht
– Überlegt, ob es nicht günstiger wäre es selbst herzustellen (Ketschup zb)
– Netzbeutel für loses Obst und Gemüse, anstatt der herkömmlichen Plastiksäcken im Supermarkt
– Reis nicht in vorgefertigten Kochbeuteln kaufen
– Joghurt im Glas
– Tee lose anstatt in Beuteln
– Brot selbst backen (Tipps gibt’s regelmäßig auf meinem Insta Account)
– Leere Gläser mit Deckel aufbewahren und Marmelade selbst einkochen
– Wasser aus der Leitung trinken ( allein schon wegen dem Nanoplastik), wer Sprudel mag, investiert in einen SodaStream o.ä.
– Kekse selbst backen
– Putzmittel! Prüfen, ob wirklich so viele notwendig sind, oft reicht Zitronensäure, Natron, ein Allzweckreiniger und gute Microfasertücher. Ebenso wie Weichspüler, wem es nur um den Duft geht, kann in die Kammer für den Weichspüler ein paar Tropfen Duftöl geben.
– Aufbewahrungsgläser mit Dichtung für lose trockene Lebensmittel zum Umfüllen, um sehen zu können wie viel noch vorhanden ist (va um zu vermeiden, dass Lebensmittel ablaufen oder sich Motten einnisten)

Und ja wir sind kleine Design-Nerds 😀 ich geb´s ja zu. Schön sollte es auch sein, keine Frage, schließlich ist es ja unser Zuhause, da möchte man von Dingen umgeben sein, die einem gefallen und nicht nur praktisch sind.
Nochmal zu dem Punkt der langen Haltbarkeit, damit bezieht man automatisch das Thema Nachhaltigkeit mit ein. Da man 1. Plastik vermeidet und 2. nicht ständig neu kaufen muss.
Zwei Mal billig gekauft ist einmal hochwertig.

Gutes muss nicht immer teuer sein

Dabei ist nicht immer teuer gemeint, es gibt auch gute und haltbare Produkte in großen Möbelhäusern.
Ich persönlich liebe einfach diverse Designer und ihren Stil, daher haben wir eine ausgewogene Mischung aus Möbelschweden und DesignShops.

Am allerliebsten sind mir Dinge, die gut, nachhaltig und fair produziert worden sind. Die Transparenz von fairen Produkten wird zwar immer besser, aber es gibt noch nicht für alles gute und bezahlbare Alternativen
.
Hier mal ein paar Shop Tipps:
Sinfinis, ein Design-Onlineshop für diverse faire und nachhaltige Produkte für jeden Lebensbereich ( 10% mit „miriamnadineXsinfinis“)
Pinkmilkshop, der ganz zu meiner Freude immer mehr nachhaltige Design – Alternativen zu Plastik bietet.
von.Herzen dort findet man Einkaufstaschen, Leinen Servietten, Leinen Schürzen uvm., alles handgemacht
.
Beim Lebensmittel Einkauf war das auch nicht einfach, es gibt einfach zu wenig Läden, die ausschließlich loses Obst und Gemüse haben. Von allen anderen Produkten mal absehen.

Sicher fallen mir in Zukunft noch mehr Tipps und Infos ein, die ich auf jeden Fall mit euch teile.

Mir ging es in diesem Beitrag vorwiegend um die Küche, da dort der meiste Abfall anfällt und das Thema Zero Waste oder für uns realistischer Less Waste für den ersten Schritt am sinnvollsten ist.
Bad und Co. folgen natürlich noch. 

Im Grunde geht es um einen bewussteren Umgang mit Plastik und Konsum im Allgemeinen.
Wir werden auch weiterhin Dinge kaufen, aber nicht mehr irgendetwas, wir werden vorher prüfen ob es unsere Ansprüche erfüllt.
Wenn nicht, muss es bleiben wo es ist, im besten Fall wird es irgendwann nicht mehr produziert.

„Alleine sind wir ein Tropfen auf den heißen Stein, gemeinsam sind wir ein Ozean.“

Etwas poetisches musste noch her 
Ich bin mir sicher, dass man so viel erreichen kann, wenn man andere findet die die Überzeugung teilen.

Alles Liebe, Miriamnadine

Schritt 1 Loslassen

Schritt 1 Loslassen

24

Juli, 2018

Schritt 1: Loslassen

[DU bist dran]

Gnadenlose Ehrlichkeit… Ehrlichkeit zu sich selbst! Das ist das Erste was man lernen sollte.

Man bescheißt sich so oft selbst. (verzeiht mir den Ausdruck 😛 )
Aber ist es nicht so, dass man immer wieder einen vermeintlich guten Grund hat, all diese Dinge zu behalten. Egal was es ist, es hat irgendwie, irgendwann seinen Weg durch unsere Türe gefunden, wir haben es reingelassen, auf welchem Weg auch immer.
Es gibt Geschenke, Schnäppchen, Erbstücke, Flohmarktfunde, Frustkäufe, Lustkäufe und Dinge die schon immer da waren.

Für mich ging es damit los, dass mir der Gedanke immer seltsamer erschien, eine Wohnung zu suchen, die möglichst viel Stauraum bietet.
Schließlich haben wir ein Kind und einen bestehenden Haushalt.

Man sucht nach Wohnungen mit Keller, mit Dachspeicher oder Garage. Und mindestens 3 Zimmer müssen es sein.
Echt jetzt? Bei den Mietpreisen?
Und nur, weil wir ein Dach für unsere Sachen brauchen???

Mal aus Spaß: Lasst gedanklich alles weg.. alles war ihr besitzt.. allllles! Und dann überlegt mal wieviel Platz ihr WIRKLICH braucht. Der Keller kann weg… das Zusatzzimmer mit den Dingen die man vielleicht mal braucht… und und und.

Ja werden einige sagen, aber einfach alles weg, das hat ja alles was gekostet und wer weiß wann wir es brauchen.
Erstens muss nun wirklich nicht alles weg und für all die anderen Dinge: Selbst Schuld, wenn du so viel Geld für den ganzen Mist ausgegeben hast, der dir jetzt die Schubladen blockiert und den Durchblick im Schrank verwehrt.
Niemand außer DU bist dafür verantwortlich, dass es ist wie es ist… das waren alles deine Entscheidungen.
Hart aber wahr oder?

Keiner wacht morgens auf und plötzlich liegen überall fremde Dinge herum, die man nicht haben wollte. Man hat alles durch die Tür rein gelassen und einen großen Teil nie wieder gehen lassen.

Ich kenne dieses, „einmal im Jahr wird ausgemistet“… das hatten wir auch. Aber wie konsequent war man da?! Klar kamen 1 oder 2 Tüten zusammen, aber ein Jahr später begann das Spiel von Neuen, weil man wieder nicht aufgepasst hat, was durch die Tür rein kommt.
Kleidung wird sortiert nach Sommer und Winter, weil ja alles nicht in den Schrank passt. Es wird jahreszeitenabhängig ausgemistet. Was ist zu klein? Was ist nicht mehr aktuell? Das kommt weg… aber die „kann man immer mal brauchen“ Sachen bleiben drin…und was wetten wir, dass sie NIE weg kommen würden, wenn wir nicht endlich ehrlich zu uns sind.

[ Und wo zuerst? ]

Ich bekomme oft die Frage gestellt, wo man denn am besten beginnt… Welche Ecke mistet man zuerst aus?
Auf diese Frage kann ich keine genaue Antwort geben.. aber einen Tipp, mit dem ihr ganz schnell eure erste Ecke findet.

Fragt euch, welche Ecke am aller aller schlimmsten ist? Welche Kiste war schon lange nicht mehr offen und wo herrscht optisch das meiste Chaos?

Fangt damit an, fangt mit dem Schlimmsten an!!! Ja unbedingt!

Ihr werden dort sicher anfangs viel mehr Teile finden, an denen ihr nicht so hängt. Denn so sind wir nun mal… wir verbinden uns emotional mit Dingen, nicht nur mit Menschen.
Doch würden wir auch nur an halb so vielen Menschen hängen, wie an den Dingen in unserem Haus, wäre die Welt wohl eine bessere.

Fakt ist aber auch, dass diese Dinge uns keine Komplimente machen, uns kein Essen kochen oder uns zuhören. Sie sind oft einfach nur da und warten vergeblich auf ihren Einsatz.

[ Lass los. ]

Man hat schon sehr viel gewonnen, wenn man sich auf den Gedanken einlässt, Dinge gehen zu lassen.

Nicht jedes Teil wandert einfach so in die Mülltüte oder in die Flohmarktkiste, ( letzteres sollte zeitnah verkauft werden, ansonsten wandert es nur aus Kiste A in Kiste B und hat es immer noch nicht aus unserem Haus geschafft) wie gesagt, wir hängen dran, ging mir nicht anders.

Dieses schlechte Gewissen, was wenn ich es doch brauchen kann? Es war aber so teuer!
Aber das hat mir Oma geschenkt! NA UND??? Deinem Geldbeutel und der Oma bringt das jetzt auch nix mehr, wenn du es seit 1 Jahr nicht angerührt hast.

Dieses Loslassen kann am Anfang richtig richtig schwer sein, man überlegt hin und her und ist versucht wieder Gründe zu finden, warum das Ding doch da bleiben sollte.

Mein Tipp: wenn es länger als 8 Monate nicht gebraucht wurde, wirst du es NIE brauchen.
Ausnahmen sind Osterdeko und Co… alles was nicht immer zur Jahreszeit passt.
Doch auch da schlummern sicher einohrige Hasen oder blasse Weihnachtsmänner die keiner mehr sehen möchte.

Ich habe mir immer die Frage gestellt: „BRAUCHE ich DAS, wirklich? WIRKLICH?????“
Wollen wir wetten, dass ihr ohne 10 Tischdecken und 25 Vorratsdosen überleben werdet?
Lasst los… den Mist braucht kein Mensch WIRKLICH.

[ Der Test: ]

Überlegt euch im Vorfeld, warum ihr überhaupt erst auf die Idee gekommen seid, euren Haushalt auf Herz und Nieren zu überprüfen.
Warum denkt ihr darüber nach?

Bei uns war es einfach das erdrückende Gefühl, die Dinge die überall sichtbar und unsichtbar in der Wohnung zu haben und wissentlich Schubladen und Kisten zu meiden.
Dazu kam der Gedanke, dass dieses Verhalten in keiner Weise nachhaltig ist. Weder für uns und unseren Geldbeutel, noch für unsere Umwelt.
All diese „Mal schnell- Käufe“ die in jeder Ecke zu finden sind und keine Beachtung erhalten sind eine Belastung für alle.

Unser Gedanke ist: Lieber weniger, dafür besser!

[ Home-Detox ]

Wir „misten“ nun seit 7 Monaten aus… zusätzlich ersetzten wir billige Schnellkäufe gegen hochwertigere und langlebigere Dinge die bewusst und überlegt gekauft werden.
( zu Zero-Waste und Minimalismus mit Kind, sowie Shoptipps schreibe ich extra Posts)

Was allerdings zu dem Unvermeidbare führt:

„Vor der Ruhe kommt der Sturm“

Wenn wir mit dieser gnadenlosen Ehrlichkeit an einen Schrank gehen und ihn Stück für Stück auseinander nehmen, werden Unmengen an Dingen vor uns liegen, die in Wirklichkeit niemand in diesem Haus nutzt und braucht… es werden säckeweise Kleidungsberge aus dem Schlafzimmer wandern die gespendet oder verkauft werden können.
In der Küche kommen abgelaufene Lebensmittel und unnützer Kleinkram auf einen zu und es scheint kein Ende zu nehmen. Usw usw….

Ich wiederhole mich gern… wir sind seit 7!!! Monaten dabei und auch wir finden immer noch Dinge die keiner WIRKLICH braucht.

Doch wie bereits gesagt: WIR sind dafür verantwortlich, dass all dieses Zeug ist wo es ist… in unserem Haus.
Jeder der sich dafür entscheidet anstatt einer Saftkur mal der Wohnung eine Detox-Kur zu verpassen, wird auch selbst merken, was es mit einem macht.

Es ist besser als Urlaub… ( in dem wir wohl bemerkt ja auch mit viel viel weniger auskommen ) es ist besser als eine Saftkur… es kann unser gesamtes Leben verbessern.

Ich meine das ernst… bei uns ist es so, WIR sind entspannter… Haben wieder mehr Kreativität und Zeit für uns.

Wer nicht auf jedem Schrank 20 Dekoteile stehen hat, ist mit putzen schneller fertig. In aufgeräumten, übersichtlichen Schubladen findet man schneller was man braucht und im Kleiderschrank ist die Wahl des Outfits schnell getroffen.

Es gibt noch so viel in den einzelnen Bereichen, dass ich euch erzählen möchte.
Aber ich denke, IHR denkt einfach mal darüber nach, was ihr heute gelesen habt und ich werde weiter schreiben, um euch dann weitere Tipps und Gedanken mit zu geben.

Und glaubt mir eins… habt ihr einmal angefangen, ist es wie eine Sucht, man kann nicht mehr aufhören, man merkt was es mit einem macht, wenn man anfängt loszulassen.

Eure Miriamnadine

Entspannter wohnen.

Entspannter wohnen.

15

Juli, 2018

Das Raumwunder

[enthält werbung]

„Zuhause“: So nennen wir doch alle unsere 4 Wände. Aber was macht ein Zuhause aus?! Ist es die Anwesenheit vertrauter Dinge in einem Raum? Sind es die Menschen die vielleicht mit uns dort wohnen?
Ich habe mich das ehrlich gesagt schon immer gefragt und bereits als Kind mit der Suche nach „der“ Art zu wohnen gesucht. Unbewusst natürlich, woher hätte ich was wissen sollen, als 10jährige, die aus buntem Papier eine neue Front für´s Hochbett bastelt, die alle paar Wochen jedes Möbelstück im Kinderzimmer von links nach rechts schiebt in der Hoffnung es würde endlich perfekt sein.

Rückblickend ist es ein wenig verwunderlich, dass ich keine Innenarchitektin geworden bin oder einen Dekoladen eröffnet habe.

Die Suche hatte nie ein Ende… ich bin jetzt fast 30 und habe langsam eine Ahnung wo die Reise wohnlich hingeht.
Sie geht in den norischen Stil… in den Minimalismus… in den Bereich Nachhaltigkeit… aber mal von vorn:

Als Mama, mit Mann und Kind wurde mir in unserer 70qm Wohnung mit 2 Zimmern langsam klar, dass die Deko-Shabby-Schick Sache ein Ende haben muss.
Eine graue Tapete mit Mustern, verschnörkelte Kerzenhalter, unzählige Regale mit Deko an der Wand, Tischchen und und und… und?! alles wurde immer, wie gewohnt, von rechts nach links geschoben.
Dass das keine innerliche Ruhe fördert dürfte klar sein!?
Aber habt ihr darüber mal nachgedacht? Ich nicht… bei mir ging das andersrum.

An solche Themen hab ich nie gedacht, ich hab mich nur immer wieder in der Wohnung ausgetobt, sei es mit dem Putzlappen um die unzählige Deko sauber zu halten, die im Nachhinein ja eh keinen Sinn gemacht hat, außer mir das Geld aus der Tasche zu ziehen, oder wieder mal die Sachen „umzudekorieren“.

Dann kam ironischer Weise Instagram daher und hat aufgeräumt… 😀 ja ok das klingt echt komsich… aber ich hab mich auf Interior Seiten wiedergefunden, die mir Bilder zeigten, auf denen man die Ruhe förmlich spüren konnte. Die innerliche Ruhe.

Das wollte ich auch… ich wollte Heim kommen und trotz unvermeidbarem Spielzeug-Chaos auf dem Boden, diese klare Ruhe spüren.

Ich will euch eins verraten, das war als Max 6 Monate alt war und heute ist er 1 3/4.
Was soll ich sagen, ja es dauert.. es dauert verdammt lang.

Anfangs war es eher ein Nachahmen, ich wollte es so wie auf den Bildern, schwarz | weiß | ohne Farben.
Das schien ein vernünftiger Anfang zu sein, das zu finden was ich suchte: Optische Ruhe

Also mussten alle Schnörkel, Hirsche und der restliche Krimskrams gehen. Einziehen durfte nur was klare Formen hatte und farblos war. Es funktionierte, eine Weile wenigstens.
Trotz allem war es noch nicht „richtig“… es fühlte sich an wie ein Provisorium… wie ein Übergang.

Ich hatte Recht, denn schon bald ließen mich die sozialen Medien auf andere Themen stoßen: Minimalismus

Etwas ganz Neues, etwas mit dem ich nie nie nieeee gerechnet hatte. Ich Deko-verliebte… Ich die so „gern“ umdekoriert.
Aber ab und zu muss man sich einlassen und seinem Gefühl vertrauen.

Eins vorweg: Ich habe es nicht so gern extrem… ich finde jeder sollte sich wohl fühlen können. Man sollte sein Maß an Dingen finden, mit dem man gut leben kann, ohne Belastung zu empfinden.
Minimalismus wird oft falsch verstanden. Es bedeutet nicht, möglichst wenig zu besitzen, vielmehr bedeutet es, mit dem Dingen zu leben, die einem wirklich wichtig sind und auf die man nicht verzichten kann/möchte.

Jeder hat eine eigne Vorstellung davon, die sich mit der Zeit auch verändert.

Bei mir war es der Punkt, an dem ich bemerkt habe, wie gut es ist die Dinge gehen zu lassen.
Was haben wir für Schrankleichen… Alte Kisten mit Kram den wir seit Jahren! nicht gesehen haben und deren Ursprung nicht mehr nachvollziehbar ist. Kleidung die -irgendwann- mal angezogen wird… man weiß ja nie. 😛
Bücher die nie einer lesen wird, Geschirr das keiner nutzt, unzählige Pröbchen die mal in der Zeitung eingeklebt waren und vermutlich längst abgelaufen sind.. und und und.

Die Liste könnte ich nahezu unendlich weiterführen, aber ich denke ihr wisst was ich meine, wenn ihr mal die Schublade öffnet.

Ein weiterer Punkt, warum die Sachen nur so flogen war Max. Er began seine Welt zu entdecken, sich um zu sehen.
Wollte ich wirklich, dass er mir indirekt vor Augen führte, was hier bei uns wohnt ohne einen Zweck zu erfüllen, indem er mir die Schubladen vor der Nase ausräumt.

Auch wenn wir diese ganzen Sachen nicht sehen, da sie gut verstaut in Kisten und Schränken schlummern, wir wissen, dass sie da sind.
Das belastet irgendwie.. wenn man bedenkt, dass man ohne diese viiiiiielen Schrankleichen mindestens einen Schrank aus der Wohnung räumen könnte und so Platz schafft.

Schon komisch oder… wir suchen nach Wohnungen mit Keller oder Abstellkammer, um einen Platz für unsere Dinge zu haben, wovon wir 80% eh nie nutzen.

Während ich mich also durch Bücher zu den Themen gewälzt habe und mein unnützes Zeug im Second Hand und Flohmarkt verkauft habe, wurde das Interesse an der Skandinavischen Lebensweise immer größer.

All diese wundervollen Wohnungen und Designer für die ich mich immer mehr interessiere kamen aus diesen Ländern.

Dort wird viel mehr Wert auf all diese Dinge gelegt, Sachen die man zuhause hat, sollen nicht einfach hübsch sein.. dort achtet man auch auf den Mehrwert, die Nachhaltigkeit und vor allem auf die Qualität.

Wenn man mal ganz ehrlich ist, wie viele „Fehlkäufe“ hast du zuhause, wie viel Kram hast du weggeworfen, weil er nach ein paar Mal benutzen kaputt war.
Rechne ich mir das über die Jahre ganz ehrlich aus, dann hätte ich mir gleich die gesamte Wohnung designen lassen können.

Ich merke jetzt, ein halbes Jahr nach dem ich angefangen habe auszumisten, dass ich noch nicht am Ende bin. Der Witz an der Sache… wir haben keinen Keller. 😀 wir haben lediglich eine Gartenhütte.
Viele haben beides oder nutzen die Garage oder den Dachboden als Stauraum. Wir haben nichts davon. Und jaaaaa ich miste seit 6!!! Monaten aus.. bzw langsam werden es 7.

Im Moment bin ich bei Runde 3 in jede Schublade und in jedes Kistchen zu schauen. Kaum zu glauben wie viel man nach einem halben Jahr immer noch nicht braucht.

Dies ganze Ausmist-Aktion hat unseren Wohnstil maßgeblich beeinflusst. Er ist ruhiger und mit sehr bewusst ausgewählten Stücken geschmückt.
Ich nutze absichtlich nicht das Wort dekoriert, denn Deko hat für mich mittlerweile etwas sinnloses.

Hier stehen auch Objekte herum die ich nicht jeden Tag nutze, die mir aber sehr viel Wert sind.
Und damit ist nicht der materielle Wert gemeint.

Grade zu dem Thema erhalte ich unfassbar viele Nachrichten, denn ich stelle auf meinem Account Produkte, Shops und Co vor die nicht unbedingt als günstig durchgehen.
Das ist wohl wahr, was aber auch wahr ist: Wenn ich mir immer vor einem Kauf, wohl bemerkt IMMER, die Frage stelle, ob ich das wirklich.. wirklich?? brauche, dann spare ich mir damit unglaublich viel Geld. ( kleiner Tip: macht das mal im Supermarkt beim Wocheneinkauf, ihr werden staunen )

Nur so war es auch mir möglich unsere kaputten oder qualitativ minderwertigen Dinge gegen langlebige und bestenfalls umweltfreundliche Produkte einzutauschen. ( zu dem Thema werde ich separat etwas schreiben ).

Was sich ganz heimlich und nebenbei einschlichen hat ist diese Ruhe… die Ruhe von der ich bisher nur geträumt habe.. die optische Ruhe, wie ich sie nenne, wenn ich Heim komme und nicht von der Masse an Dingen erschlagen werde.. und die innere Ruhe.. die ohne Mühe einfach da ist.

Man hört oft: – Du musst erst dich und dann alles andere ändern.. es beginnt mit dir. –
Dem kann ich nicht vollständig zustimmen. Ich habe mich nicht zuerst geändert, nicht wirklich, ich habe etwas nachgemacht, dass ich auf Bilder gesehen habe.
Das Ergebnis, das hat mich verändert. Nicht nur mich.. auch Peter merkt, dass es anders ist. Er sagt immer: man hat mehr Platz zu denken.

Auch für Max ist unsere Art zu wohnen sicher positiv. Er hat kaum Ablenkung.. keine Reizüberflutung und er lernt von klein auf, mit den Dingen sorgsam und bewusst umzugehen.

Das ist es, was unsere Wohnung und die Entstehung ausmacht und ich denke nicht, dass wir am Ende sind. Es gibt noch viel zu tun. Ich nehme euch auf dieser ´Reise´ natürlich mit.

Südtirol.

Südtirol.

8

Juni, 2018

eine Schönheit namens Lana / Südtirol

[Pressereise]

Ich war klein… keine Ahnung wie klein, aber ich kann mich noch an warme Tage, an riesige süße Äpfel und an unzählige Blumen erinnern. Damals war ich mit meiner Mutter ein paar Tage in Meran / Südtirol.

Als ich Mama wurde, wusste ich, dass ich Max so viel von der Welt zeigen möchte wie es mir möglich ist, denn Reisen, Gerüche, Geschmacksrichtungen und die Lebensweise anderer Ländern prägen einen ein Leben lang.

[Freitag | auf nach Südtirol]

Wir leben im Süden Bayerns, nahe der österreichischen Grenze und nur ca 2,5 Stunden von Italien entfernt, da liegt es nahe, dass wir gern mal übers Wochenende oder länger eine Auszeit nehmen und einen Familien Urlaub im Süden machen.
Zugegeben, in Südtirol war ich seit meiner Kindheit nicht mehr, wir sind immer durch gefahren um an den Gardasee zu gelangen. Aber aus dem Auto haben wir immer die Landschaft bestaunt, sind aber nicht auf die Idee gekommen dort mal ein paar Tage zu bleiben. Heute sag ich: selbst schuld 😛

Meran kamen wir sehr nahe, damit auch dem Flair den diese wundervolle Region so bezaubernd macht, der Ort heißt Lana und liegt zwischen Bozen und Meran. Für uns DER Geheimtipp um einen entspannten Urlaub im Grünen zu machen und trotzdem in wenigen Minuten in die Kleinstädte Südtirols zu gelangen.

Unser Hotel war das Tiefenbrunn Hotel, ein 4-Sterne Hotel in Familienhand in dem viel Wert auf regionale Küche und eine entspannte Atmosphäre gelegt wird.

Das Hotel Tiefenbrunn bietet sowohl für Familien als auch für Yoga und Wellnessfans wunderbare Möglichkeiten.
Wir haben uns besonders über den separaten gut ausgestatteten Spielbereich gefreut, in dem zahlreiche Bücher… Autos… Puzzel.. usw zu finden sind. Auch der Außenbereich ist so liebevoll und vielfältig gestaltet. Es gibt einen Pool, ein Naturbecken zum Kneipen oder für Mutige zum Baden, Sonnenliegen unter Weinreben, einen großen Spielplatz und etwas versteckt um entspannt genießen zu können einen Ruhebereich mit weiteren Liegen und Zugang zum Wellnessbereich.

Wer Glück hat, kann dem Koch freitags beim Brotbacken im hauseigenen Holzofen im Garten zusehen und sich auf frisches Biobrot freuen. Das Thema Bio und Regionalität spielen im Tiefenbrunn eine große Rolle, das zeigt sich besonders beim reichlichen Frühstücksbuffet. Es gibt von der selbstgemachten Marmelade übers Brot, frisches Birchlermüsli, Butter vom Bauern, Smoothies, Biotee, Almkäse bis hin zum Honig aus Waben und und und…

Diese Auswahl und Qualität haben wir noch in keinem Hotel erlebt, alleine deswegen lohnt es sich dort hin zu fahren.

Abends gibt es Montag, Mittwoch und Freitag DEGUST – Abende der Südtiroler Naturküche die ich sehr empfehlen kann. Die anderen Abende kann man entscheiden, ob man auswärts essen möchte, oder eine Brotzeitplatte im Tiefenbrunn. Das Angebot an Restaurants in Lana ist klasse, man findet viele hochwertige Restaurants die zum Teil einen angeschlossenen Biergarten und ein regionales, mediteranes Angebot bieten.

Lana selbst ist vom Tiefenbrunn in max. 10 Minuten Fußmarsch zu erreichten. Überhaupt ist alles sehr gut zu Fuß zu machbar, die Restaurants, die Fußgängerzone mit vielen familiengeführten Läden, Spazierwege und die Seilbahn auf den Lana Hausberg, das Vigiljoch.

Wer nicht so weit bis zur Seilbahn vom Hotel aus gehen möchte, findet an der Seilbahnstation und in Lana Parkmöglichkeiten.

[Samstag]

Zu unserem Wandertag aber später noch mehr, denn als wir Freitag Abend ankamen, haben wir einfach nur das Hotel genossen und entspannt. Am Samstag nach dem wunderbaren Frühstück ging es wie gesagt zu Fuß nach Lana, ein bisschen bummeln. Wir haben uns dort neue Wanderbekleidung gegönnt und ich hab mir in einem Schuhgeschäft endlich gut sitzende und stylische FlipFlops gekauft.
Zugegeben war ich verwundert, dass es dort so modische Läden gab, das traut man der kleinen Region erst nicht zu. 😉

Gegen Mittag durften wir die Raffeiner Orchideenwelt Südtirol besuchen, die mit dem Auto von Lana aus in 10 Minuten zu erreichen ist. Sie ist wie vieles in dieser Region in Familienhand und wird mit Liebe und Sorgfalt geführt, das man an jeder Ecke spürt.

Einen Tip: schaut mal in Männerklo 😀 .. dort gibt es ein Pissoir in Orchideen Form 😛

Wir haben im Restaurant dort zu Mittag gegessen, was ich sehr empfehlen kann, da im Außenbereich ein toller Spielplatz auf die Kleinen wartet. Max hat ihn leider verschlafen, da er seinen Mittagsschlaf gemacht hat, während wir unsere Bruschetta genossen haben.
So ein paar ruhige Momente beim Essen darf man auch mal feiern… 🙂

Unser Tagesplan war perfekt, da ein heftiges Sommergewitter im Anmarsch war und die Orchideenwelt ein Indoor Erlebnis ist. Die Orchideen und alle anderen tropischen Pflanzen brauchen ein konstantes Klima und müssen daher von den natürlichen Wettereinflüssen bewahrt werden.

Es ist eine traumhafte Anlage, wer bei Orchideenwelt nur an Orchideen denkt, der irrt. Wir waren so fasziniert, als wir in die Halle kamen. Von außen sieht man nichts und innen überrascht einen ein perfekter Botanischer Garten mit meterhohen Pflanzen und ausgefallenen Ideen auch für den eigenen Garten. Nach kurzer Zeit haben wir vergessen, dass es eine Halle ist und haben uns eher wie im Paradies gefühlt.

Zu bestimmten Zeiten kann man die Papageien hautnah bei der Fütterung beobachten und mit etwas Glück flattern sie einem auf die Hand.
Grade für Max war das alles wie ein einziges Abenteuer, er konnte frei rum flitzen und so viel entdecken.

Man kann den ganzen Nachmittag dort verbringen, denn es gibt neben den Pflanzen und Tieren auch Activity Parcours, auf denen wir uns ausgetobt haben.

[Sonntag – Vigiljoch]

Wir haben wieder fantastisch im Tiefenbrunn gefrühstückt und unsere Sachen gepackt um auf´s Vigiljoch zu fahren. Das ist der Hausberg, dem Lana zu Füßen liegt und auf dem es Sommer wie Winter tolle Möglichkeiten für die ganze Familie gibt.

Die Bahn fährt in 8 Minuten auf eine Höhe von 1486 m und man hat einen atemberaubenden Blick über Lana bis ins angrenzende Meran und Gargazon ( Tip: dort gibt es ein ungechlortes Naturschwimmbad in das wir es leider nicht mehr geschafft haben). Auch Meran selbst steht auf unserer Liste für den nächsten Besuch.

Wir hatten an dem Tag Lust auf ein bisschen Elternabenteuer 😀 … denn nach der Seilbahn, besteht die Möglichkeit mit einem Einersessellift ein gutes Stück weiter zu fahren.
Das hieß Papa mit Rucksack vorraus… dahinter ich mit Max und im Sitz nach uns die Kraxe. Wer schon mal im Sessellift gefahren ist, weiß dass es kein vor oder zurück gibt, solange man sitzt.
Maxi ist bis zu dem Tag noch nie im Sessellift gefahren, aber da er Abenteuer mit uns gewohnt ist, haben wir es gewagt.
Der Herr an der Lift Station hat uns wunderbar geholfen und die Fahrt selbst war super entspannt. 🙂
Das war dann auch der Tag, an dem ich „Stillen im Sessellift“ zu meiner „schrägste Still-Orte“ Liste hinzufügen konnte 😀

Unser Ziel war die „Schwarze Lacke“ ein kleiner Bergsee mit angrenzendem Restaurant.
Den Weg vom Sessellift bis zum See würde ich als `leicht` einstufen, auch ungeübte Wanderer können in etwa 20 Minuten ihr Ziel erreichen.
Wir nutzen für Max bei Wanderungen ausschließlich die Kraxe, wir haben aber auch einige Eltern mit Kinderwägen gesehen, die von der Bergstation aus hoch gewandert sind.

Ich finde die Wege dort auch perfekt für kleine Wanderanfänger wie Maxi, die gern ein paar Minuten selbst laufen und die Welt entdecken möchten. Dann dauert die Wanderung eben ein paar Minuten länger. 🙂

Das Seespitz bietet gängige Snacks und warme Speisen direkt neben der “ Schwarzen Lacke“, inklusive kleinem Spielplatz.

Wir haben uns allerdings einen ruhigen Platz auf der Hinterseite des Seespitz gesucht und die Aussicht und Ruhe genossen, Max hatte sowieso genug mit den hunderten Pusteblumen und Käfern zu tun.

Beim Rückweg haben wir eine andere Route gewählt und sind durch den Wald gegangen um zu einem Aussichtspunkt zu kommen, von dem man das Panorama bewundern kann.

Es gibt noch viele viele weitere Möglichkeiten den Berg zu entdecken die wir aber an einem Tag nicht schaffen würden. (ua. Streichelzoo, Erlebnisspielplatz, Panoramaweg uvm.)

Das Vigiljoch ist ein MUSS bei einem Aufenthalt in Lana, man sollte allerdings früh am Tag starten, um lange Wartezeiten an der Seilbahn im Tal zu vermeiden.

[Montag – Wine and Food]

Für uns heißt es Abschied nehmen, allerdings nur von unserem lieb gewonnenen Tiefenbrunn Team, diese Menschen sind so herzig und nehmen sich gerne Zeit für gute Gespräche. Besonders Maxi und die Tochter der jun. Chefs Paula haben sich super verstanden, sie sind gleich alt und Paula hat Max direkt fest in den Arm genommen ♥

Es war wunderbar bei euch, wir werden sicher wieder kommen liebes Tiefenbrunn.

Bevor wir Richtung Heimat düsen, wollten wir uns aber noch ein ganz speziellen Ort ansehen, den Kränzelhof des Grafen Pfeil , mit seinen 7 Gärten und dem Restaurant Miil.

Es ist ein Genuss für Kultur-, Botanik- und Weinliebhaber, selbst für Kinder ist es ein riesiger Abenteuer Spielplatz, da es eine wunderbar kühle Höhle, eine riesige Schaukel und ein großes Labyrinth gibt. Letzteres ist wirklich, wirklich groß, wir haben 25 Minuten gebraucht bis wir draußen waren. 😛 Geduld und eine Flasche Wasser ( oder Wein 🙂 ) können nicht schaden.

Dieses Weingut besteht schon ca seit 1350 !!! Daher auch die große und qualitativ einmalige Auswahl an Weinen:

Weiße Rebsorten: Weißburgunder, Chardonnay, Sauvignon blanc, Gewürztraminer
Rote Rebsorten: Vernatsch, Blauburgunder, Lagrein, Merlot, Cabernet Sauvignon

[Miil]

Dieses Restaurant kann es sich leisten selbst an den Wochenenden geschlossen zu haben, es ist so gut besucht, dass es sich empfiehlt zu reservieren.
Die Preise sind sind etwas gehoben aber nicht überteuert und das was man da auf dem Teller serviert bekommt erfüllt die Erwartungen mehr als zufriedenstellend.

Extrawünsche, wie beispielsweise ein Kinderteller, sind kein Thema und werden gern entgegen genommen.
Auf Wunsch kann man auch eine Weinprobe erhalten und sich passend zur Menüwahl beraten lassen.

Uns hat es jedenfalls wunderbar geschmeckt und selbst unser kritischer Esser Max hat seine Ricotta Ravioli aufgegessen.

Ein Restaurant in dem es sich lohnt vor der Heimreise Stop zu machen.

[Ré­su­mé]

Für uns als Familie, die sowohl Natur, Kultur und Erholung suchen ist diese Region, im Speziellen Lana perfekt.
Man kann alles schnell erreichen, ob zu Fuß oder mit dem Auto. Regionalität und Saisonalität wird hier groß geschrieben, sowie ein umfangreiches Angebot für Familien.

Ich persönlich kann sagen, wir haben uns sehr wohl gefühlt, die Menschen dort sind freundlich, zuvorkommend und offen für Neues. Wir werden sicher nicht das letzte Mal dort gewesen sein, denn es gibt noch so viel zu entdecken. 🙂