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Südtirol.

Südtirol.

8

Juni, 2018

eine Schönheit namens Lana / Südtirol

[Pressereise]

Ich war klein… keine Ahnung wie klein, aber ich kann mich noch an warme Tage, an riesige süße Äpfel und an unzählige Blumen erinnern. Damals war ich mit meiner Mutter ein paar Tage in Meran / Südtirol.

Als ich Mama wurde, wusste ich, dass ich Max so viel von der Welt zeigen möchte wie es mir möglich ist, denn Reisen, Gerüche, Geschmacksrichtungen und die Lebensweise anderer Ländern prägen einen ein Leben lang.

[Freitag | auf nach Südtirol]

Wir leben im Süden Bayerns, nahe der österreichischen Grenze und nur ca 2,5 Stunden von Italien entfernt, da liegt es nahe, dass wir gern mal übers Wochenende oder länger eine Auszeit nehmen und einen Familien Urlaub im Süden machen.
Zugegeben, in Südtirol war ich seit meiner Kindheit nicht mehr, wir sind immer durch gefahren um an den Gardasee zu gelangen. Aber aus dem Auto haben wir immer die Landschaft bestaunt, sind aber nicht auf die Idee gekommen dort mal ein paar Tage zu bleiben. Heute sag ich: selbst schuld 😛

Meran kamen wir sehr nahe, damit auch dem Flair den diese wundervolle Region so bezaubernd macht, der Ort heißt Lana und liegt zwischen Bozen und Meran. Für uns DER Geheimtipp um einen entspannten Urlaub im Grünen zu machen und trotzdem in wenigen Minuten in die Kleinstädte Südtirols zu gelangen.

Unser Hotel war das Tiefenbrunn Hotel, ein 4-Sterne Hotel in Familienhand in dem viel Wert auf regionale Küche und eine entspannte Atmosphäre gelegt wird.

Das Hotel Tiefenbrunn bietet sowohl für Familien als auch für Yoga und Wellnessfans wunderbare Möglichkeiten.
Wir haben uns besonders über den separaten gut ausgestatteten Spielbereich gefreut, in dem zahlreiche Bücher… Autos… Puzzel.. usw zu finden sind. Auch der Außenbereich ist so liebevoll und vielfältig gestaltet. Es gibt einen Pool, ein Naturbecken zum Kneipen oder für Mutige zum Baden, Sonnenliegen unter Weinreben, einen großen Spielplatz und etwas versteckt um entspannt genießen zu können einen Ruhebereich mit weiteren Liegen und Zugang zum Wellnessbereich.

Wer Glück hat, kann dem Koch freitags beim Brotbacken im hauseigenen Holzofen im Garten zusehen und sich auf frisches Biobrot freuen. Das Thema Bio und Regionalität spielen im Tiefenbrunn eine große Rolle, das zeigt sich besonders beim reichlichen Frühstücksbuffet. Es gibt von der selbstgemachten Marmelade übers Brot, frisches Birchlermüsli, Butter vom Bauern, Smoothies, Biotee, Almkäse bis hin zum Honig aus Waben und und und…

Diese Auswahl und Qualität haben wir noch in keinem Hotel erlebt, alleine deswegen lohnt es sich dort hin zu fahren.

Abends gibt es Montag, Mittwoch und Freitag DEGUST – Abende der Südtiroler Naturküche die ich sehr empfehlen kann. Die anderen Abende kann man entscheiden, ob man auswärts essen möchte, oder eine Brotzeitplatte im Tiefenbrunn. Das Angebot an Restaurants in Lana ist klasse, man findet viele hochwertige Restaurants die zum Teil einen angeschlossenen Biergarten und ein regionales, mediteranes Angebot bieten.

Lana selbst ist vom Tiefenbrunn in max. 10 Minuten Fußmarsch zu erreichten. Überhaupt ist alles sehr gut zu Fuß zu machbar, die Restaurants, die Fußgängerzone mit vielen familiengeführten Läden, Spazierwege und die Seilbahn auf den Lana Hausberg, das Vigiljoch.

Wer nicht so weit bis zur Seilbahn vom Hotel aus gehen möchte, findet an der Seilbahnstation und in Lana Parkmöglichkeiten.

[Samstag]

Zu unserem Wandertag aber später noch mehr, denn als wir Freitag Abend ankamen, haben wir einfach nur das Hotel genossen und entspannt. Am Samstag nach dem wunderbaren Frühstück ging es wie gesagt zu Fuß nach Lana, ein bisschen bummeln. Wir haben uns dort neue Wanderbekleidung gegönnt und ich hab mir in einem Schuhgeschäft endlich gut sitzende und stylische FlipFlops gekauft.
Zugegeben war ich verwundert, dass es dort so modische Läden gab, das traut man der kleinen Region erst nicht zu. 😉

Gegen Mittag durften wir die Raffeiner Orchideenwelt Südtirol besuchen, die mit dem Auto von Lana aus in 10 Minuten zu erreichen ist. Sie ist wie vieles in dieser Region in Familienhand und wird mit Liebe und Sorgfalt geführt, das man an jeder Ecke spürt.

Einen Tip: schaut mal in Männerklo 😀 .. dort gibt es ein Pissoir in Orchideen Form 😛

Wir haben im Restaurant dort zu Mittag gegessen, was ich sehr empfehlen kann, da im Außenbereich ein toller Spielplatz auf die Kleinen wartet. Max hat ihn leider verschlafen, da er seinen Mittagsschlaf gemacht hat, während wir unsere Bruschetta genossen haben.
So ein paar ruhige Momente beim Essen darf man auch mal feiern… 🙂

Unser Tagesplan war perfekt, da ein heftiges Sommergewitter im Anmarsch war und die Orchideenwelt ein Indoor Erlebnis ist. Die Orchideen und alle anderen tropischen Pflanzen brauchen ein konstantes Klima und müssen daher von den natürlichen Wettereinflüssen bewahrt werden.

Es ist eine traumhafte Anlage, wer bei Orchideenwelt nur an Orchideen denkt, der irrt. Wir waren so fasziniert, als wir in die Halle kamen. Von außen sieht man nichts und innen überrascht einen ein perfekter Botanischer Garten mit meterhohen Pflanzen und ausgefallenen Ideen auch für den eigenen Garten. Nach kurzer Zeit haben wir vergessen, dass es eine Halle ist und haben uns eher wie im Paradies gefühlt.

Zu bestimmten Zeiten kann man die Papageien hautnah bei der Fütterung beobachten und mit etwas Glück flattern sie einem auf die Hand.
Grade für Max war das alles wie ein einziges Abenteuer, er konnte frei rum flitzen und so viel entdecken.

Man kann den ganzen Nachmittag dort verbringen, denn es gibt neben den Pflanzen und Tieren auch Activity Parcours, auf denen wir uns ausgetobt haben.

[Sonntag – Vigiljoch]

Wir haben wieder fantastisch im Tiefenbrunn gefrühstückt und unsere Sachen gepackt um auf´s Vigiljoch zu fahren. Das ist der Hausberg, dem Lana zu Füßen liegt und auf dem es Sommer wie Winter tolle Möglichkeiten für die ganze Familie gibt.

Die Bahn fährt in 8 Minuten auf eine Höhe von 1486 m und man hat einen atemberaubenden Blick über Lana bis ins angrenzende Meran und Gargazon ( Tip: dort gibt es ein ungechlortes Naturschwimmbad in das wir es leider nicht mehr geschafft haben). Auch Meran selbst steht auf unserer Liste für den nächsten Besuch.

Wir hatten an dem Tag Lust auf ein bisschen Elternabenteuer 😀 … denn nach der Seilbahn, besteht die Möglichkeit mit einem Einersessellift ein gutes Stück weiter zu fahren.
Das hieß Papa mit Rucksack vorraus… dahinter ich mit Max und im Sitz nach uns die Kraxe. Wer schon mal im Sessellift gefahren ist, weiß dass es kein vor oder zurück gibt, solange man sitzt.
Maxi ist bis zu dem Tag noch nie im Sessellift gefahren, aber da er Abenteuer mit uns gewohnt ist, haben wir es gewagt.
Der Herr an der Lift Station hat uns wunderbar geholfen und die Fahrt selbst war super entspannt. 🙂
Das war dann auch der Tag, an dem ich „Stillen im Sessellift“ zu meiner „schrägste Still-Orte“ Liste hinzufügen konnte 😀

Unser Ziel war die „Schwarze Lacke“ ein kleiner Bergsee mit angrenzendem Restaurant.
Den Weg vom Sessellift bis zum See würde ich als `leicht` einstufen, auch ungeübte Wanderer können in etwa 20 Minuten ihr Ziel erreichen.
Wir nutzen für Max bei Wanderungen ausschließlich die Kraxe, wir haben aber auch einige Eltern mit Kinderwägen gesehen, die von der Bergstation aus hoch gewandert sind.

Ich finde die Wege dort auch perfekt für kleine Wanderanfänger wie Maxi, die gern ein paar Minuten selbst laufen und die Welt entdecken möchten. Dann dauert die Wanderung eben ein paar Minuten länger. 🙂

Das Seespitz bietet gängige Snacks und warme Speisen direkt neben der “ Schwarzen Lacke“, inklusive kleinem Spielplatz.

Wir haben uns allerdings einen ruhigen Platz auf der Hinterseite des Seespitz gesucht und die Aussicht und Ruhe genossen, Max hatte sowieso genug mit den hunderten Pusteblumen und Käfern zu tun.

Beim Rückweg haben wir eine andere Route gewählt und sind durch den Wald gegangen um zu einem Aussichtspunkt zu kommen, von dem man das Panorama bewundern kann.

Es gibt noch viele viele weitere Möglichkeiten den Berg zu entdecken die wir aber an einem Tag nicht schaffen würden. (ua. Streichelzoo, Erlebnisspielplatz, Panoramaweg uvm.)

Das Vigiljoch ist ein MUSS bei einem Aufenthalt in Lana, man sollte allerdings früh am Tag starten, um lange Wartezeiten an der Seilbahn im Tal zu vermeiden.

[Montag – Wine and Food]

Für uns heißt es Abschied nehmen, allerdings nur von unserem lieb gewonnenen Tiefenbrunn Team, diese Menschen sind so herzig und nehmen sich gerne Zeit für gute Gespräche. Besonders Maxi und die Tochter der jun. Chefs Paula haben sich super verstanden, sie sind gleich alt und Paula hat Max direkt fest in den Arm genommen ♥

Es war wunderbar bei euch, wir werden sicher wieder kommen liebes Tiefenbrunn.

Bevor wir Richtung Heimat düsen, wollten wir uns aber noch ein ganz speziellen Ort ansehen, den Kränzelhof des Grafen Pfeil , mit seinen 7 Gärten und dem Restaurant Miil.

Es ist ein Genuss für Kultur-, Botanik- und Weinliebhaber, selbst für Kinder ist es ein riesiger Abenteuer Spielplatz, da es eine wunderbar kühle Höhle, eine riesige Schaukel und ein großes Labyrinth gibt. Letzteres ist wirklich, wirklich groß, wir haben 25 Minuten gebraucht bis wir draußen waren. 😛 Geduld und eine Flasche Wasser ( oder Wein 🙂 ) können nicht schaden.

Dieses Weingut besteht schon ca seit 1350 !!! Daher auch die große und qualitativ einmalige Auswahl an Weinen:

Weiße Rebsorten: Weißburgunder, Chardonnay, Sauvignon blanc, Gewürztraminer
Rote Rebsorten: Vernatsch, Blauburgunder, Lagrein, Merlot, Cabernet Sauvignon

[Miil]

Dieses Restaurant kann es sich leisten selbst an den Wochenenden geschlossen zu haben, es ist so gut besucht, dass es sich empfiehlt zu reservieren.
Die Preise sind sind etwas gehoben aber nicht überteuert und das was man da auf dem Teller serviert bekommt erfüllt die Erwartungen mehr als zufriedenstellend.

Extrawünsche, wie beispielsweise ein Kinderteller, sind kein Thema und werden gern entgegen genommen.
Auf Wunsch kann man auch eine Weinprobe erhalten und sich passend zur Menüwahl beraten lassen.

Uns hat es jedenfalls wunderbar geschmeckt und selbst unser kritischer Esser Max hat seine Ricotta Ravioli aufgegessen.

Ein Restaurant in dem es sich lohnt vor der Heimreise Stop zu machen.

[Ré­su­mé]

Für uns als Familie, die sowohl Natur, Kultur und Erholung suchen ist diese Region, im Speziellen Lana perfekt.
Man kann alles schnell erreichen, ob zu Fuß oder mit dem Auto. Regionalität und Saisonalität wird hier groß geschrieben, sowie ein umfangreiches Angebot für Familien.

Ich persönlich kann sagen, wir haben uns sehr wohl gefühlt, die Menschen dort sind freundlich, zuvorkommend und offen für Neues. Wir werden sicher nicht das letzte Mal dort gewesen sein, denn es gibt noch so viel zu entdecken. 🙂

auf.ein.neues.

auf.ein.neues.

29

Mai, 2018

Neustart

Tataaaa… da sind wir wieder…. ♥

Ja ok, es hat etwas gedauert, etwas lange zugegeben, aber so ist das Leben nunmal, manchmal kommt was dazwischen.
Bei uns ist das Leben dazwischen gekommen, wir haben viel unternommen, sind gereist, haben die Wohnung verändert und und und… da ist nicht viel Zeit für den PC. Auf Insta hab ich euch immer mitgenommen und danke euch für eure Treue und Unterstützung.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass grade diese digitale Welt so viel Gutes in unser Leben gebracht hat.
Der Lebensstil von anderen, die Wohnungen, die Art und Weise zu Denken und zu Handeln. So bin auch ich noch intensiver zu Themen wie Nachhaltigkeit, „was brauch ich wirklich“, Kindererziehung und vielen weiteren Dingen gekommen.

Auch ich lasse mich sehr gerne inspirieren und beeinflussen und gebe das gerne weiter. Ob das Rezepte, unsere Wohnung oder Ausflüge sind… Ich finde grade Instagram fantastisch um sich neue Ideen zu holen, umzusetzen und wieder zu teilen. Ihr hab den Wandel unserer Einrichtung mitverfolgt.. aus Shabby Chic wurde Monochrome.. aus Monochrome wurde Minimalismus mit viel Grün.
Zu dem Thema „Interior“ werde ich in Zukunft auch hier mehr schreiben, dann das ist eins meiner liebsten Themen und macht so viel Spaß.

Im Bereich Beauty wird es auch ein Update geben, ich werde euch meine neue Pflege vorstellen und erklären… Ihr bekommt einen Eintrag zu meinen Extentions und und und…. naja ich hab so einiges vor und bin offen für Wünsche und Ideen.

Dieser Beitrag heute ist einfach als „Willkommen zurück“ gedacht.. und ich würde mich freuen, wenn ihr demnächst öfter vorbei schaut. 🙂
Ich lasse euch natürlich in meiner Insta-Story wissen, wenn es wieder was Neues zu lesen gibt.

Freue mich auf euer Feedback und Kommentare… miriamnadine  ♥

family.first.

family.first.

8

Oktober, 2017

nichts.ist.wichtiger.als.das.

Zeit.

Sie ist da aber wir spüren sie nicht, wenn wir sie spüren, ist es oft zu spät.
Zu viele Dinge verlieren sich in der Zeit.

Das kennt sicher jeder:
Freund: „Was hast du heute gemacht“. Ich/du:“ Ach… nichts.“

Ich finde diese Unterhaltung mehr als sinnlos,denn sie ist wie, wenn man gefragt wird, wie es einem geht, und man als Antwort einfach “ gut “ bekommt.
Nur komisch, dass irgendwie doch jeder jammert.

Aber wollen wir immer die Wahrheit wissen? Fragen wir aus echtem Interesse? Wären wir der eventuell ehrlichen Antwort gewachsen? Fragen wir nur aus Höflichkeit danach?

Anders sehe ich ich das im Bezug auf Zeit:
wie oft wusstet ihr wirklich nicht mehr was ihr alles gemacht habt?
Wäre es nicht schön, jemandem nochmal einen Einblick in den Tag zu geben?!
Und wenn keiner da ist, der Fragen könnte, wäre es nicht toll, den Tag nochmal durchzugehen?
Man könnte sich nochmal über sein Eis freuen.. nochmal lächeln bei dem Gedanken an den Feierabend… nochmal über die ehrlichen Worte der Freundin nachdenken.. nochmal das schöne Gefühl haben, als der/die Mini einen herzlich gedrückt hat.

Wisst ihr… Ich habe lange nichts in diesen Blog gepostet.
Bei Insta lest ihr jeden Tag von mir.
Aber warum war hier so lange Pause?

Nun ja… ich möchte die Fragen oben, eben mit Leichtigkeit und gutem Gewissen mit : “ Mir geht es gut, denn ich hatte einen wundervollen Tag mit meiner Familie und tollen Abenteuern“ beantworten können.

Machen wir uns nichts vor… das wäre nicht jeden Tag meine Antwort.. aber immerhin möchte ich sagen.. “ Ich hatte Zeit für meine Familie und habe sie sehr genossen.“

Ich hätte so viele Rezepte, Tips, Ideen im meinem Kopf um den Blog zu füllen. Dennoch geht mir die Familie einfach vor.
In erster Linie bin ich eben auch Mumblogger.. und ich würde mich nicht wohl fühlen, für manche ein Vorbild zu sein, das ich in Wahrheit nicht bin.

Ich möchte nicht so tun als ob ich Zeit für Familie, für Abenteuer, für mich, für Insta und den Blog habe und das Ganze scheinbar mühelos hinbekomme.
Damit wäre ich eine Medienlüge… etwas, was andere gerne wären aber in Realität nicht existiert.. ich wäre wie ein Magermodel, das vorgibt täglich Burger zu essen und nie zuzunehmen.

Was gibt es Wichtigeres als die Zeit im Hier und Jetzt… wenn unsere Kleinen lernen zu laufen.. lernen zu sprechen oder zu malen. Wenn sie in die Schule kommen oder einfach nur entdecken wie wunderbar eine Blume riecht..
Was gibt es wichtigeres als unseren Partner zu umarmen, die Zeit zu zweit genießen.. zusammen lachen .. zusammen planen.. zusammen sein.
Was gibt es wichtigeres als an sich zu denken… 5 Minuten durchzuatmen.. eine heiße Dusche zu genießen.. eine Tasse Tee zu trinken oder einfach ein gutes Buch zu lesen.

Nur wer die Zeit zu schätzen weiß, kann sie auch genießen und klar entscheiden für was er sie nutzt.

Wer schonmal versucht hat einen Blog zu starten, weiß wie viele Stunden dahinter stehen und wie lange es dauern kann einen Beitrag zu schreiben und mit Bildern zu versehen.

Nun soll das hier kein Post werden um sich zu rechtfertigen, vielmehr möchte ich sagen, dass hinter jedem gepflegten Profil und Blog jemand steht, der sehr viel Zeit darin investiert und es mit Liebe zum Detail macht.

Da aber eben dies, wahnsinnig viel Zeit in Anspruch nimmt, musste ich in den letzten Wochen Abstriche machen.
Max hat so viele wundervolle neue Dinge gelernt und sich so fantastisch entwickelt… unsere Reise nach Südafrika steht an und möchte geplant werden… Peter und ich werden uns 3 Wochen nicht sehen, wenn ich mit Max am anderen Ende der Welt bin.

Alles das braucht Zeit und wie ich schon sagte, man merkt erst dann, wenn sie vorbei ist, dass sie da war.
Wie sinnvoll man sie genutzt hat, dass muss eben jeder selbst entscheiden.
Für mich stand an erster Stelle die Zeit mit der Familie.. und für mich.

Wenn ihr mir schon länger folgt, wisst ihr, dass ich wahnsinnig gerne mit Max in der Natur unterwegs bin. Wir haben eine so fantastische Landschaft vor der Haustür und der Herbst ist ein Traum um wandern zu gehen.
Es würde mir in der Seele weh tun zu Hause zu bleiben und Max und mir diese Erlebnisse vor zu enthalten.

Ich genieße diese Ruhe.. diese Weite und den Ausblick.
Ich liebe es, wenn Max in seiner Kraxe hinter mir anfängt zu singen.. und immer wieder auf neue Dinge zeigt die er noch nicht kennt… wenn wir mit Luna auf der Picknickdecke sitzen und unsere Brotzeit futtern und dabei einfach nur zufrieden sind.

Abends schreibe ich euch dann noch einen Post auf Insta… was wir erlebt haben … schaue mir die Story nochmal an .. und wünsche mir.. ihr wärt alle dabei gewesen.. denn es war wieder ein traumhaft schöner Tag.

Nur eins schaffe ich dann eben nicht mehr, da ich k.o. bin.. ausgepowert von einem langen Tag voller Erlebnisse .. einen BlogPost zu schreiben.. der zugegeben schon mal 4 – 5 Stunden verschlingt.. ( ein Post auf Insta etwa 30 Minuten )

Aber soll ich euch was sagen… ich habe nicht den Hauch eines schlechten Gewissens. Denn ich möchte, wenn ich kann, nur Dinge tuen die ich gerne und mit Leidenschaft tun kann.
Und einfach nur etwas zu tun, weil es mal wieder Zeit wird aber eigentlich keine Zeit dafür übrig ist, halte ich für unnötig.
Denn wenn ich, in meinem Fall, die Finger über die Tasten schwinge, dann nur wenn ich wirklich Lust und Zeit habe.
Und egal was auch immer passiert… meine Familie geht vor.
Und wenn meine Familie glücklich ist, dann bin ich es auch.

Ich denke, ihr habt gemerkt, dass ich euch nicht nur sagen möchte, dass ich nur dann Einträge in den Blog poste, wenn es die Zeit erlaubt.
Sondern vielleicht habt ihr gemerkt, dass ich euch auch sagen will, dass ihr nicht jeder Scheinwelt glauben sollt, dass hinter allem eine ganz eigene Wahrheit steckt, die nur jeder selbst kennt, und vor allem, dass jeder für sich entscheiden muss, für was, wen und wann er seine Zeit einteilt.

Daher werde ich mich nie verbiegen, nur damit ihr mich sympatischer, schöner oder toller findet.
Aber ich freue mich über jeden, dem ich ein ehrliches Vorbild oder Inspiration sein darf.
Ich freue mich über jeden Post, den ich veröffentlichen kann und alle die ihn lesen, denn ich werde auch hier fleißig weiterschreiben.

Eins werde ich nur nie tun. Zeit in der virtuellen Welt des Internets verbringen, in der mich meine Familie braucht. Denn diese Zeit gibt mir keiner zurück.

Schön dass du mir folgst… ich hoffe ich kann dir ein Stück von meiner Welt mitgeben.

XOXO Miriamnadine

rolling.diy.box.

rolling.diy.box.

12.
September, 2017

spaßiger.helfer.

So Muttis… ihr kennt es alle… garantiert!
Spielzeug, Bücher, laufen üben, kitzen, kuschel…alles durch..und Mini ist immer noch am meckern.
Rumtragen ist grad nicht drin, denn Mütterchens Nacken schreit schon nach einer Massage und neue Ecken gibt es nun auch nicht zu entdecken in der Bude.
Dazu kommt, dass es draußen zunehmend nass und kalt wird, und man leider nicht immer im Garten oder Spielplatz rumtoben kann.

Also musste etwas erfunden werden, dass die Haushaltskasse nicht sprengt, das Kind glücklich macht, Muttis Nacken schont und nach Möglichkeit sollte es optisch was hermachen.

Max krabbelt ständig zu der Box ,zeigt mit dem Finger rein und fängt an zu hüpfen.. heißt in Babysprache: “ Mama.. Maxi Box fahren “ 😀
Und so düsen wir zt 20 Minuten durch die Wohnung… positiver Nebeneffekt: wenn er in der Box hockt, kann ich nebenbei aufräumen.. mit dem Staublappen die Bude putzen oder Blumen gießen… was Frau halt so tut .. 😀
Hallo Multitasking 😛 … und Max?! Einfach zufrieden… hockt da drin und von Ungeduld ist nichts mehr zu spüren.
Was will Mama mehr… <3

also… hier kommt unser Stuben-Flitzer:

Shoppingliste:

– ein Transportroller aus dem Baumarkt ( 58x29x11 cm )
– eine Seegrasbox ( ca 37x47x27 cm )
– Schrauben 6 St. 4cm und 3cm ( bitte die Dicke der Holzstücke und die des Transportrollers messen und
Schraubenlänge individuell wählen )
– 2x 30cm lange Holzleisten ( siehe Foto )
– PP-Polyester Schnur ca 2 m
– Holzkugeln ca 35 Stück + 1 Holzring
– ca 5 Silikonkugeln

von Zuhause:

– 80 cm Leder-oder Kunstledergürtel
– Fell ( sonst beim Möbelschweden shoppen )
– Feuerzeug
– Akkuschrauber + Bits

Mädls… den Aufbau bekommt ihr locker selbst hin.
Es sind nur 6 Schrauben und ein bisschen Bastelarbeit an der Schnur.
In der Regel dauert es ca 30 Minuten, dann ist das Traumteil fertig 🙂
Perfekt also für ein DIY während eurer Minimensch ein Mittagsschläfchen macht..denn wenn er oder sie aus der Traumwelt aufwacht, hat Mutti das erste eigene Auto gebastelt…

Als 1. braucht ihr den Transportroller, die Seegrasbox und die 2 Leisten.

Einfach die Box an den Transportroller schrauben klappt nicht, da man durch das Seegras schrauben würde und somit kann die Box leicht kippen.
Stellt die Kiste an das Ende des Rollers, an dem kein Handgriff ist, ihr braucht den Handgriff um die Ziehschnur zu fixieren.
Legt die Leisten jeweils in die Ecken der Box und schraubt sie mit je 2 Schrauben fest.
Achtet darauf, dass die Schrauben nicht unten überstehen, sonst kann sich der/die Mini verletzen.

Als 2. braucht ihr den Gürtel, die 2 letzten Schrauben und das Fell.

Den Gürtel auf die hintere Leiste legen und neben den vorherigen Schrauben befestigen.
(siehe Bild )
Fell drauf und es fehlt nur noch die Schnur.

Im 3. und letzen Schritt wird die Schnur befestigt. Ihr braucht also die Schnur, Holz-und Silionkugeln, das Feuerzeug und den Holzring.
Ihr könnt anstelle einer Holzperlen Schnur auch einen zweiten Gürtel verwenden, eine Naturfaserschnur oder was ihr auch immer zuhause habt.
Wichtig wäre, dass es reißfest ist und lang genug um nicht gebückt ziehen zu müssen.
Solltet ihr unsere Variante nachbasteln, empfehle ich eine PP-Polyester-Kordel, sie reißt nicht und lässt sich einfach an den verknoteten Enden mit einem Feuerzeug versiegeln.

Schnur an den Handgriff des Transportrollers knoten und das Ende versiegeln ( kurzes Ende anzünden, auspusten, mit Hilfe des Feuerzeugs an den Knoten drücken)
Die Holzperlen und Silikonperlen auf die Schnur ziehen, bis man aufrecht stehen kann.
Holzring festknoten und ebenfalls versiegeln. ( Sinn des versiegeln ist, dass der Knoten während der „Fahrt“ nicht aufgeht)

und FERTIG ist der Flitzer!!!

Hinweis: bitte nicht zu schnell fahren und die Kleinen nicht unbeaufsichtigt damit alleine lassen, weder in noch neben der Box.
Teppiche vorher beiseite schieben, da sonst Gefahr besteht, dass der Flitzer kippen kann.
Nur in der Wohnung fahren, da die Stabilität für die Straße nicht gegeben ist.
Immer anschnallen!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit.. 🙂

Max liebt seine Kiste…. so sehr, dass er auch gerne mal darin einschläft. 😀

MumTip:  Wenn der/die Mini nicht mehr so mini ist.. und nicht mehr in die Kiste passt…. ist diese perfekt als rollende Spielzeugkiste fürs Kinderzimmer geeignet.

XOXO Miriamnadine

alltag.erleben.

alltag.erleben.

5

September, 2017

spielen.wie.die.großen.

„Mama, das will ich auch aufmachen / zumachen / umdrehen / drücken / ziehen ….usw. “
Das denken sich die Minis bestimmt mehrmals täglich, wenn Mama oder Papa wieder etwas, für uns belangloses, öffnet / schließt oder was auch immer.
Nicht immer kommen die Kleinen an das, was sie gerne ausprobieren möchten, denn ein Lichtschalter oder ein Schiebeschloss sind in der Regel nicht auf Knirpshöhe angebracht. Alsoooo muss ein Besuch im Baumarkt her und ordentlich Alltagsklimbims gekauft werden.

Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann von der Steckdose bis zur Gürtelschnalle alles anbringen, dass nicht gleich nach „Gefahr“ riecht.

Ich zeige euch einfach mal was wir befestigt haben und auf was ihr beim Lack achten solltet:

1. Ihr braucht ein unbehandeltes Massivholzbrett… ich habe im Baumarkt gefragt, ob sie Reste haben. Ein Verschnitt ist immer günstiger und in unserem Fall gab es ein 40x50x2 cm Brett für grade mal 3€.

2. Schleifpapier, denn denkt dran, die Minis befummeln alles.. und ein Holzschiefer im Finger ist nicht die Erfahrung die hier gemacht werden soll.

3. eine Naturfaser Kordel

4. 2 Ösenschrauben ( ob die so heißen… 😀 aber zur Not zeigt im Baumarkt das Bild 😛 ) sie sind zur Befestigung der Kordel

5. PIGROL Acryl-Buntlack Matt ABLM ⇒ er ist für Kinderspielzeug freigeben !!!! + Pinsel

6. Akkuschrauber, passende Bits, Schrauben

7. Fantasie : alles was für den Mini interessant sein könnte

wenn du dann oben, unten, rechts und links…alle Kanten und Ecken weggeschliffen hast… kann´s losgehen mit der Farbe.
Jaaaa… ok… Farbe und „Familie-Farblos“ passt nicht so ganz… wir haben natürlich schwarz gewählt.. 😛
aber ihr könnt ja nehmen was ihr wollt… ihr könnt auch jede Ecke anders bepinseln, wenn´s sein muss. 🙂

Die PIRGROL Farbe ist so fix trocken, dass ihr nach ca 30 Min die Rückseite bemalen könnt und nach weiteren 40-50 Minuten können dann schon die Experimentierartikel angebracht werden.

Tipps: 

– Die Flügelmuttern ( 3 Stück ) nicht ganz festschrauben und so dicht zusammen, dass ein Zahnradeffekt entsteht.
– zum Vorhängeschloss den passenden Schlüssel an einer Kette in Reichweite befestigen
– Muttern in verschiedenen Größen, hintereinander, mit einer Schraube nicht ganz festschrauben, dass auch hier munter gedreht werden kann
– Lichtschalter von hinten anschrauben, man muss sehr stark gegenhalten, aber es hält besser als zu kleben
– auch (wie bei uns) sind natürlich Küchenartikel ein tolles Spielzeug, denn mit dem Schneebesen kann man super „Gitarre“ spielen

Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Basteln und den Minis beim Testen!

XOXO Miriamnadine