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wahnsinn.und.sein.sinn

wahnsinn.und.sein.sinn

28

Juni, 2017

weniger.wahnsinn.mehr.sinn.

Wer hat sich nicht schonmal gefragt: „Was ist der Sinn des Lebens?“.

Ich denke da findet sich jeder wieder, nur eben nicht jeder eine Antwort.
Ob man es pauschal sagen kann bezweifle ich grundsätzlich, aber ich denke jeder kann den Sinn seines Lebens finden. Und auch denke ich es gibt mehrere.

Einer meiner Sinne des Lebens ist definitiv unser kleiner Mr.Max. klar oder?!
Für wen ist das eigene Kind nicht DER Sinn des Lebens, denn selbst wenn wir mal schlechte Tage haben, reicht ein Lächeln und das größte Problem ist in diesem Moment vergessen.
Aber das Leben ist auch bei uns nicht immer honigsüß und himmelblau, denn auch hier gibt es das ein oder andere Gewitter.

An diesem Punkt treffen sich Sinn und Wahnsinn.

Wenn der Sinn deines Lebens dir die Bude verwüstet… überall Spielzeug liegt… die Blumenerde überall ist nur nicht da wo sie hingehört…das Essen fast anbrennt, weil du den Zwerg trösten musst, der sich grade die Schublade vor den Schädel gedonnert hat… du die Nacht 5 mal aufgestanden bist um ihn zu beruhigen, dann sind Sinn und Wahnsinn vereinigt.

Es ist schade, dass grade diese durchaus normalen Szenen immer wieder verschwiegen werden. Wenn Mama oder Papa an ihre Grenzen kommen, keinen ruhigen Moment finden mal durchzuatmen oder einfach mal ALLEINE auf´s Klo zu gehen.
Diese Themen werden auf Spielplatzgesprächen… Mum-Blogs, in der eigenen Familie und oft auch unter befreundeten Eltern totgeschwiegen. Obwohl das doch genauso dazugehört wie kuschelnd aus dem Lieblingsbuch vorzulesen, vor lauter kitzeln keine Luft mehr bekommen und aus Wolken Luftschlösser bauen.

Wenn´s im Job schlecht läuft kotzen wir uns gleich aus… wenn der Mann nicht spurt.. kotzen wir uns gleich aus… wenn das Wetter nicht tut was es soll.. na ihr wisst schon.
Aber wieso wird über die negative Seite oder besser gesagt, die normale Seite des Elterndaseins so geschwiegen?! Warum müssen unsere Kinder immer die bravsten, liebsten, schönsten und vermeintlich perfekten sein. Warum tun wir uns dieses Wetteifern um das „beste“ Kind eigentlich an?!

Wer mir schon länger folgt, weiß ganz genau, dass ich mich auskotze. Bei euch. 😛

Aber warum sollte ich mich böse beschweren, wenn es eben auch mit ein bisschen Selbstironie geht, mit ein bisschen „über sich selbst lachen“ , mit einem Augenzwinkern.
Denn am Ende des Tages sind wir gerne Mamas unseres Sinns des Lebens, auch wenn nicht immer alles perfekt und gradlinig läuft. Aber seit wann machen perfekte Dinge Spaß?!

Wir müssen für uns selbst lernen diese unperfekten Dinge einzuorden in „kann ich eh nicht ändern“ , „ ist nicht so gefährlich“ und uns auch mal fragen „ ist das denn jetzt grade soooo schlimm“.
Denn wir laufen Gefahr –HelikopterEltern- zu werden, diese die ständig kontrollieren was das Kind macht, es immer nur ermahnen und uns selbst damit einzureden, dass es das Richtige ist über alles zu ´wachen´. Weil wir vermeintlich wissen was sinnvoll ist.

Unser Kind braucht uns… keine Frage, aber wie viel braucht es uns.
Meiner Ansicht nach, braucht es uns grade auf Entdeckungsreisen am wenigsten. ( auch wenn dann die Blumenerde dran glauben muss ) Wenn es lernt zu stehen… zu laufen.. die Schubladen auszuräumen oder die Treppe zu erobern.
Ein stiller Beobachter zu sein ist nicht einfach, das ist etwas das wir lernen müssen.. UNBEDINGT… unser Baby soll lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Und das meine ich zweideutig. Wir können für unser Kind da sein, ohne ständig hinter ihm zu kleben.
Ich nehme mal ein Beispiel, das ich für mich als absolut ungefährlich eingeordnet habe, aber eine andere Mutter als das absolute Gegenteil:

Wir waren am See und Max wollte aus dem Buggy auf die Wiese… sein lieblings Wort zur Zeit ist „Bume“ (Blume)… und als er auf der Wiese war, musste natürlich erstmal Gras gerupft werden und in den Mund geschoben werden…
Das machen Babies eben so… sie tasten mit dem Mund.. Stärken ihr Immunsystem und Sinne.
Das Baby, ein paar Meter auf der selben Wiese, durfte sich nur auf der Picknick Decke bewegen und auf KEINEN Fall Gras essen… das ist ´ihhh…´ und ´das macht man nicht´.
Naja.. und ich sehe in Gras einfach keine Gefahr… was soll passieren?! Eben! Nix! Außer, dass das Baby lernt.. Gras ist bäh… .

Dieses Beispiel lässt sich auf so viele Momente ausweiten, bei denen wir uns als Eltern einfach mal entspannen sollten.. und überlegen:

Wie gefährlich, giftig, schädlich oder bedrohlich ist das grade wirklich, das unser Kind da tut? Und fördert es vielleicht grade sogar den Zwerg in der Entwicklung?!

Denn für unseren Mini scheint es grade Sinn zu machen sich das Gras in den Mund zu schieben, und es ist nicht anzunehmen, dass es das noch 50 Mal wiederholt.. denn Gas ist nicht unbedingt das leckerste der Welt.. aber im Moment genau das was unser Kind tun möchte.

Und um auf den Anfang des Textes zurück zu kommen… es ist in dem Moment der Sinn den das Baby darin sieht. Und den sollten wir akzeptieren.
Es gibt soooo viele Dinge bei denen wir unseren Kids mit einem NEIN ermahnen.
Denn es ist unumstritten wichtig Grenzen aufzuzeigen und zu vermitteln wo diese sind.
Nicht alles ist erlaubt und sollte geduldet werden. Wir haben schließlich auch Grenzen, der Geduld zum Beispiel. Aber es wäre sicherlich sinnvoll, in der Zeit in der wir unseren Kindern beibringen, dass es ein NEIN gibt, an unserer Toleranz und Geduld zu arbeiten. Uns nicht ständig mit anderen Eltern zu vergleichen, unsere Kinder zu vergleichen oder gar so sein wollen wie die vermeintlich perfekte Familie. Damit würden wir uns nur selbst belügen und das Ziel nie erreichen.

Es gibt sicherlich gute Vorbilder, die eine sinnvolle Inspiration sein können, aber keiner sollte versuchen zu kopieren.

Ich denke einfach wir können viel von unseren Kindern lernen, so wie sie von uns.
Und da sollten wir uns fragen, was sollen sie von uns lernen?! Angst vor allem zu haben?! Es immmmmer eilig zu haben?! Alles kontrollieren zu wollen?! Nein … das wollen wir nicht.

Wir brauchen ein wenig Wahnsinn in unseren Leben um den Sinn des Lebens zu erkennen. Denn dieser ist sicherlich alles andere als perfekt. Denn wer will schon perfekt sein?!

Entspannen wir uns ein wenig, wenn der Sinn unseres Lebens grade etwas für sich Sinnvolles tut. Auch wenn es einfach nur Gras i(s)st. 😉

hallo.baby.hallo.bauch.

hallo.baby.hallo.bauch.

25

Juni, 2017

after.baby.belly.

Der Speck danach… (k)eine stressige Angelegenheit…


Wunderschön und rund…. Eine Kugel voller Liebe und Leben. Kleine zaghafte Tritte… Voller Stolz in die schönsten Umstandskleider gepackt… der Babybauch.

Nach der Geburt ist diese wunderschöne Murmel eher ein leerer Sack. Aus dem das größte Glück geschlüpft ist. Jaaaa so ist´s nunmal. Da brauchen wir uns nix vormachen. Es macht nicht plopp, das Baby kommt heraus geschwebt und der Bauch zieht sich in seine Ursprungsform zurück.
Da ist es meinst so.. dass erst dann der Babyspeck bei Mama- zum Vorschein kommt.

Bei mir war es so… jeder hat während der Schwangerschaft gesagt: „Du hast ja nur eine Kugel… warte ab wenn Max da ist, dann hast du deine alte Figur wieder.“

Hahahaaaa.. ja gewartet hab ich.. aber aus meiner Ursprungsgröße 34 ( ja ok ist meckern auf hohem Niveau 😛 ) ist untenrum eher eine 40 geworden. #wtf
Das Becken war weiter, der Speck auf den Hüften ( sch… Eiscreme ab SSW 33 😀 ) und der Bauch samt Haut hing sonstwo.

Aber hej.. ich hab ein Baby bekommen. Also jammern sollte man nicht. Aber warum nicht!?

Ich sehe das eh alles locker und entspannt… denn was 9 Monate kommt.. brauch einfach Zeit um wieder zu gehen.
Und da Max eh Überstunden in meinem Bauch gemacht hat und daher aus meiner Babykugel ein kleiner Babyplanet geworden ist, brauch ich mich nicht zu wundern, dass da nix ist wie vorher.
Jammern tu ich hier und da trotzdem, ich bin Mama, JA, AAAABER… ich bin auch noch ICH. Eine Sache die leider immer wieder vergessen wird.

Bei der Geburt haben wir einen Menschen auf die Welt gebracht.. aber uns doch nicht im Kreißsaal abgegeben!? Oder ?

Na also… es gibt mich noch.. genau wie dich.

Also warum sollte es verboten sein sich ab und zu, zu beschweren, dass die Lieblingsjeans eben nicht mehr passt.. oder eben noch nicht passt.

Wer jetzt natürlich aus Frust anfängt sich einfach alles in die Futterluke zu stecken, was das Supermarktregal hergibt, der braucht sich nicht wundern, liebe Damen. 😛
Aber wer halbwegs gesund isst …und ab und an seinen Hintern zu einen Spaziergang vor die Tür schiebt, ist in der ersten Zeit nach der Geburt doch schon auf einem guten Weg.

Der nächste Schritt ist in der Regel die Rückbildungsgymnastik. Hört sich nicht so sexy an…. Aber Mädls… untenrum undicht.. ist noch weniger sexy.
Der Beckenboden ist eben ausgeleiert und da kann man es sich schön reden wie man will ( egal ob Kaiserschnitt oder geschlüpft) … wer dann nix macht ist selber schuld.
Klar geht dadurch der Bauch nicht wie von Zauberhand weg. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen. Das wird ja eh von der Kasse übernommen.. also warum nicht.
Man trifft andere Hängebäuche und von Schlafmangel gebeutelte Muttis, die unter den selben Wehwehchen leiden.

Ich bin selbst Physiotherapeutin… also weiß ich eh was zu tun ist.. aber ich hab´s auch durchgezogen. Doch danach war auch ich etwas ratlos.

Mein Bauch dachte wohl, er bleibt mal so wie er ist, für den Fall dass Max wieder zurück möchte.
Soll heißen, Rectusdiastase ( der Spalt in der Mitte der Bauchmuskulatur) war immer noch ca 1,5 cm groß. Der Speck wollte nicht weniger werden. Und meine Jeans lagen immer noch wartend im Schrank.
Da kann Frau schon mal ungeduldig werden.
Um ehrlich zu sein… ich hatte auch keine riesen Motivation Sport zu treiben. Wie auch mit Neugeborenem und kaum Kondition. Von Zeit reden wir lieber nicht.

Alsooooo…. Bevor meine Jeans und ich noch länger ein getrenntes Leben führen müssen hab ich mich auf die Suche nach einem Programm gemacht, dass mich bei dem `Problem` unterstützt.
Und das war nicht wirklich einfach… denn mit dem Wissen als Physio.. was man nach einer Geburt alles NICHT machen soll und was aber in den meisten Online Fitness Seiten angeboten wird, war die Suche eine EwigkeitsStory.

Klar, mit meinem Wissen könnte man sagen, warum hast du dann nicht einfach selbst Übungen gemacht. Aber mein Schweinehund ist nicht kleiner als jeder andere auch. Und ihr kennt das ja, „ mach ich morgen“ (NICHT) .
Aaaaber wenn du was hast… was du vor die Nase geknallt bekommst… was du zahlst.. und wo dir einer sagt: „und jetzt noch 5“.. dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du es machst.
Und somit auch die Wahrscheinlichkeit, dass du wieder deinen alten körperlichen Zustand erreichst.

Jaaaaa… lange Rede kurzer Sinn.
Ich hab mich letztendlich für Babybellyfitness entschieden.

Ein Programm, dass auf ALLES Rücksicht nimmt, was Mutti so hat oder nicht hat.
– Ich hatte: Rectusdiastase, Bauch, 3 Nummern zu große Jeans
– Was ich nicht hatte: Zeit, Motivation, schnelle Rezept Ideen

Also Bonus gab es noch Babywochenupdates und Motivationstexte dazu.

Wöchentlich wurden die „Workouts“ freigeschaltet, sodass man nur das gemacht hat, was eben ´erlaubt´ ist, bzw. dem körperlichen Ist-Zustand einer frisch gebackenen Mama entspricht.
Ok am Anfang war das echt super easy.. aber im Nachhinein muss ich sagen. Wäre es schwieriger gewesen… hätte ich wohl schnell keinen Bock mehr gehabt.. wenn ich nicht das leisten kann, was von mir in den Übungen verlangt wird.
Also hab ich mich auf die 4 Mal pro Woche je ca 15 – 20 Minuten eingelassen.. und fleißig die Rezepte probiert.
Und siehe da… ohne mich oder meinen Körper zu stressen wurde nach und nach die ein oder andere Jeans zurück erobert.
Ab der Mitte der 3 monatigen Programmzeit, wurden die Übungen dann auch so, dass der Muskelkater garantiert war.

Der Spaßfaktor für Max war übrigens besonders hoch. 😛
Wenn Mama flucht und schimpft.. seltsame Bewegungen macht und das Baby für die ein oder andere Übung als Sportgerät benutzt… hab ich mich gefragt, wem das hier jetzt mehr bring. 😀
Aber im Ernst.. das Programm war echt super.
Ich hatte meinen Grundbaustein an Muskeln zurück ohne was kaputt zu machen.
Und jetzt 10 Monate später bin ich nur 4 Kilo vom „VorMaxGewicht“ entfernt.

Meine Einstellung ist nach wie vor… alles zu seiner Zeit. Max hat 10 Monate in meinem Bauch gebraucht um perfekt zu werden.. mein Körper ist seit dem ersten Tag nach der Geburt perfekt… denn er hat Max erschaffen ( Ok Papa hat auch was dazu getan 😛 )
Welches Vorbild wir nehmen… wenn es um unseren Körper geht.. naja.. das können wir uns selbst aussuchen. Ist es der Körper den wir vor der Geburt hatten. Ist es der Körper den wir im TV sehen oder der im Instafeed.
Oder ist es der.. den wir jetzt eben haben… der mal mehr mal weniger Specki ist.
Solange er gesund ist.. wir uns wohlfühlen und unsere Lieben uns lieben…. Ist unser Körper perfekt.
Ich für meinen Teil möchte mein Gewicht wieder haben, so wie es vor Max war.. aber ob das jetzt in 2 oder 8 Wochen der Fall ist… das ist mir so egal.

Was sind ein paar Monate… die Zeit vergeht doch eh so schnell mit den Minis.. da nutzte ich die Zeit lieber entspannt um mit Max mal auf den Berg zu gehen und mir da eine ordentliche Brotzeit zu gönnen… oder im Schwimmbad meine Bahnen zu schwimmen und trotzdem mal von den Pommes zu naschen.

Die Mischung macht es…

Und so kitschig es auch klingt, aber es stimmt:
In der Ruhe liegt die Kraft!

Wer auch noch auf der Suche nach einen Programm sein sollte.. und gerne bei BABYBELLYFITNESS einsteigen möchte… bekommt mit „BBF-PowerMamiMiriam-2017“ 10% Rabatt. (ad)

Frohes Turnen Mädls! 🙂

 

wandern.mit.baby.

wandern.mit.baby.

18

Juni, 2017

zwischen.instagram.und.grüner.wiese.

Wandern mit Baby…. Workout, Erziehung und ein bisschen Ich-Zeit


Ich bin zwar in München geboren, also ein echtes ´Münchner Kindl´, aber aufgewachsen bin ich dann noch südlicher von Bayern, am Chiemsee.

Wir haben hier ein wahres Luxusangebot an Freizeitmöglichkeiten, unter anderem die Berge.
Oft stellt man sich Bayern, wandern, die Alpen, Landleben eher kitschig vor. Altbacken und wenig attraktiv für ´modernes´ Leben.
Für uns die hier wohnen völlig unverständlich… wir haben hier eben alles was so in den Lifestyle-Magazinen abgebildet ist.
Vom Surfhotspot, über die Sundowner-Bar bis hin zum Ski-Paradies.

Auch Wandern hat mittlerweile sein altes Image abgeworfen und ist zum Lebensgefühl und Statussymbol geworden.

Einfach ein Paar Stiefel anziehen… mit Stecker und Lederhosn auf die Alm, das ist lange her, denn heute gibt es selbst bei der Wandergarderobe Trends und Hilfsmittel.
Man hat die Wahl vom coolsten Trekkingschuh, über stylische und funktionelle Jacken bis hin zu trendy Rucksäcken und modernen Tragen für die Kleinsten.

Auch der Kult um den Afterbaby Body treibt viele junge Mamas in die Berge… wer heute innerhalb von 0,nix nicht wieder in die alten Jeans hüpft ist keine gute Mutter. ( dazu mehr im Extra Post)

Das war bei mir aber eher weniger der Grund wieder auf die Berge zu klettern, als ich klein war, war meine Mutter mit mir auch ständig unterwegs, das prägt natürlich.
Wir brauchen uns nix vormachen, auch ich hatte Jahre an denen wandern und alles Outdoor sooooo uncool war wie kaum etwas anderes.
Aber in diesen besagten Jahren war doch einfach alles, was man vor allem –gemeinsam- mit seinen Eltern gemacht hat uncool.

Aber irgendwo schlummert sie doch in allen von uns… die Sehnsucht nach Ruhe… nach Natur… nach „was für sich tun“ und als Mama auch die Momente in denen man nicht dem Mini hinterher muss, sondern in seinem Tempo gehen kann, in Ruhe.
Ich brauche ab und an mal Momente für mich.. ohne ständig auf dem Sprung oder ´nur´ Mama zu sein. Daher genieße ich die Stille und den Tapetenwechsel sehr, bevor mir die Decke auf den Kopf fällt und das klappt super, wenn Max ebenfalls die neuen Dinge außerhalb der 4 Wände bestaunt.

Was mir persönlich aber sehr wichtig ist, ist wie Max aufwachsen soll.

Es gibt heute Dinge, die waren in unserer Kindheit nicht vorhanden, wie beispielsweise Soziale Medien und das Smartphone als solches. Ich denke, dass es jeder bestätigen kann, dass wir vielleicht zu oft das Teil in der Hand haben. Aber warum?
Online Shoppen, Fotos machen, Instagram und Co., Mails checken, navigieren und und und… die Liste ist lang. Das bedeutet, dass die Kleinen uns ständig mit dem Teil in der Hand sehen.

Aber wir wollen doch ein gutes Vorbild sein?!

Daher mein Ausgleich: die Natur / die Berge.

Ich bin der Ansicht, wenn ein Kind, egal in welcher Art und Weise, zu sehr von etwas beeinflusst und geprägt wird, kann das nicht gesund sein für seine spätere Entwicklung in der heutigen Zeit.
Nur immer TV, Smartphone und Co vor der Nase ist sicher nicht optimal, wie auch das Gegenteil, es ihnen komplett zu verwehren.
Beides ist heutzutage wichtiger denn je. Wir können nicht mehr ohne Technik, ohne diese ganze digitale Welt, aber ebenso wenig ohne Natur.
Ich persönlich sehe es sehr kritisch, dass Kindern eben dieses Übermaß an Technik zu sehr vor die Nase gehalten wird, anstatt einfach mal die Welt zu genießen in der wir leben und ohne die es uns mit dieser ganzen Technik nicht geben würde.

Max wird daher sozusagen im Spagat erzogen. Zum einen eine Mama die ihr Smartphone in der Hand hat…. Zum anderen eine Mama die mit ihm die Natur erkundet und im Dreck spielt.

Wir haben nun mal den Luxus die „wilde Natur“ vor der Haustür zu haben, aber was macht eine Stadt-Mum?
Nunja, es ist nicht so einfach wie in meinem Fall, das ist klar.
Aber wer hat gesagt, dass es mit Kindern leicht ist?

Nur das zu tun was vermeintlich leicht und und bequem, ist nicht zwingend das Beste für den Nachwuchs.
In der Stadt gibt es Parks, da ist es oft schon Abenteuer genug für die Kleinen mit Picknickdecke loszuziehen, anstatt nur im Buggy durchs Grün geschoben zu werden.
Vielleicht ist irgendwo ein kleiner Bach oder Fluss… was hindert daran mal Steinchen rein zu werfen oder die Füßchen zu baden? Einen Schmetterling zu verfolgen oder an einer Blume zu riechen?
Es muss nicht immer der Berg sein, der Natur zum Erlebnis macht.

Also.. raus mit euch. 🙂

berryland.

berryland.

18

JUNI, 2017

berry.morning.

Beeren sind der Jungbrunnen in der Obstkiste. Sie enthalten suuuuperviele Flavonoide und Anthocyane, die antiviral, antioxidativ, entzündungshemmend und blutdruckregulierend wirken.

Somit unseren Körper unterstützen die Zellen vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen.
Unabhängig von den ganzen Zellschutzfakten (die wir Damen ja so verehren bei den Beeren ) , schmecken die hübschen Früchtchen ja auch unverschämt gut.

Es gibt bei uns sehr selten Tage, an denen es keine Beeren in irgendeiner Form gibt.
In der Regel starten wir den Tag mit dem Allrounder und überhaupt bestem Frühstück ever.

PORRIDGE:

Praktisch da in 3 Minuten fertig, lecker, gesund, nahrhaft und auch in der zucker- und honigfreien Variante für die Minis geeignet.

Für Veganer: Kann natürlich auch mit Hafer-, Kokos- oder sonst einer Milch gekocht werden.

Für 2 Personen: (Porridge : Klassisch Pur )

– 1 Tasse Porridge und 2 Tassen Milch kurz aufkochen lassen dazu:
– 1 EL Kokosöl
– 1 EL Honig
– 2 TL Chia Samen

Unter ständigem Rühren aufkochen und falls der/die Mini mit isst, vor dem Honig etwas auf die Seite stellen.
Um keine Vitamine durch das Erhitzen zu verlieren, verwende ich die Beeren ( Blaubeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren) als Topping, nur gewaschen und frisch drauf.
Das sieht nicht nur hübsch aus.. sondern ist irre lecker: 🙂
Tipp: ins fertig gekochte Porridge ein oder 2 Brombeeren einrühren, so wird es hübsch lila

Meine Favoriten zur Porridge Herstellung sind die Produkte von MyMüsli  „N´Oats“. Die Haferflocken sind sooo cremig und Bio.
Vor allem kann keiner bei der Vielfalt mithalten 🙂 Uuuund die Produkte kommen ohne raffinierten weißen Zucker aus, sie werden je nach Sorte mit Rohrzucker hergestellt. Was mir persönlich sehr wichtig ist.

Warum ich was gegen weißen Zucker habe erkläre ich euch mal ausführlich.

Lasst´s euch schmecken <3